Gudula Linck

Leib oder Körper. Mensch, Welt und Leben in der chinesischen Philosophie

280 Seiten, 13,9 x 21,4 cm, Kartoniert
Verlag Karl Alber, Freiburg / München 2011
Neue Phänomenologie Band 16
ISBN
978-3-495-48451-7 EUR 35,-

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Gudula Linck untersucht in dieser komplett überarbeiteten Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 2001 die traditionellen Vorstellungen von Leib und Körper in China, indem sie mit Hilfe des Ansatzes von Hermann Schmitz die Verhältnisse von „Leib und Körper", „Leib und Gefühl" und „Mensch und Welt" analysiert. Herausgearbeitet werden dabei im Selbst- und Weltverständnis sowohl die monistische Grundhaltung als auch dualistische Einflüsse, die das vormoderne China prägen. Von daher wird auch gefragt, inwieweit eine unmittelbarere Leiberfahrung und ein ganzheitlicheres Erleben in der chinesischen Tradition beobachtet werden können.
Zur Sprache kommen in diesem Zusammenhang u.a. die Bedeutung des Herzens für das chinesische Menschenbild, die Macht der Gefühle, Techniken der Leibbeherrschung und die Beziehung des menschlichen Körpers zum Kosmos.


Michael Großheim, Steffen Kluck (Hrsg.)

Phänomenologie und Kulturkritik. Über die Grenzen der Quantifizierung

256 Seiten, 13,9 x 21,4 cm, Kartoniert
Verlag Karl Alber, Freiburg / München 2010
Neue Phänomenologie Band 15
ISBN
978-3-495-48427-2 EUR 29,-

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Mit großem Erfolg arbeiten wir an einer Flurbereinigung unserer Lebenswelt: Alles wird berechenbarer, effektiver, sicherer. Dazu überziehen wir die Gesellschaft mit einem Netz von Vorschriften, Verträgen, Zielvereinbarungen, das uns Ordnung und Übersichtlichkeit suggeriert. Unterhalb dieser Konstellationen setzt sich indessen das Leben in komplexen, nicht vollständig explizierten Situationen fort. Die Analyse dieser doppelbödigen Existenz - zwischen den Kulissen, die uns Reglementierung und Kodifizierung zur Verfügung stellen, einerseits und dem mehr oder weniger unbestimmten Stoff des »wirklichen« Lebens andererseits - ist ein aktuelles Aufgabenfeld für Kulturkritik. Sie erweist sich als nötiger denn je.
Die Autoren des Bandes denken aus einer phänomenorientierten Perspektive über Kultur nach. Sie bieten weniger abstrakte Kulturtheorie als exemplarische Fallstudien; besondere Beachtung finden dabei die Universität und die Arbeitswelt. Im Rahmen der Analysen zeigt sich, dass eine kritische Betrachtung von Kultur unter den phänomenologischen Leitbegriffen von »Situation« und »Konstellation« in besonderem Maße produktiv sein kann.


Hermann Schmitz

Jenseits des Naturalismus

392 Seiten, 13,9 x 21,4 cm, Kartoniert
Verlag Karl Alber, Freiburg / München 2010
Neue Phänomenologie Band 14
ISBN
978-3-495-48381-7 EUR 39,-

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Die Naturwissenschaft wird für den überzogenen Anspruch einer umfassenden Welterklärung missbraucht, obwohl ihre theoretische Kompetenz auf die Konstruktion eines Gedankengebäudes für treffende Vorhersagen und plausible Entstehungsgeschichten beschränkt ist. Während die beiden anderen Verkünstelungen der unwillkürlichen Lebenserfahrung in der abendländischen Tradition (durch die antike Philosophie und die christliche Theologie) nur noch nachwirken, hat die Aufklärung ihr Werk an der die Geister beherrschenden Macht des naturwissenschaftlichen Weltbildes noch zu tun. Daher beschreibt Schmitz die Grenzen der naturwissenschaftlichen Erkenntnis im Zusammenhang mit der durch die abendländische Tradition entstandenen gegenwärtigen Lage. Anschließend zeigt er an Raum und Gefühl, Leib und Person Perspektiven einer vom naturwissenschaftlichen Weltbild (nicht von der Naturwissenschaft) emanzipierten Phänomenologie auf.


Michael Großheim, Stefan Volke (Hrsg.)

Gefühl, Geste, Gesicht. Zur Phänomenologie des Ausdrucks

292 Seiten, 13,9 x 21,4 cm, Kartoniert
Verlag Karl Alber, Freiburg / München 2010
Neue Phänomenologie Band 13
ISBN
978-3-495-48412-8 EUR 36,-

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In den letzten Jahren bahnt sich eine Renaissance des Ausdrucksdenkens an. In den Geistes- und Kulturwissenschaften gibt es ein neues Interesse an der Physiognomik, hinzu kommt die Wiederentdeckung der Stimme als Ausdrucksphänomen, und schließlich wird dem Ausdruck auch in der Philosophie wieder breitere Aufmerksamkeit geschenkt.
Das Buch versammelt Beiträge zur Kategorie des Ausdrucks u. a. aus den Bereichen Philosophie, sprachliche Kommunikation, Tanz, Architektur, Musik, Gesichts- und Formwahrnehmung und gibt damit einen Einblick in die aktuelle Forschungslage.