Jan-Peters Janssen (Hrsg.)

Wie ist Psychologie möglich?

224 Seiten, 13,9 x 21,4 cm, Kartoniert
Verlag Karl Alber, Freiburg / München 2008
Neue Phänomenologie Band 5
ISBN
978-3-495-48189-9 EUR 34,-

Mehr Informationen zu diesem Band finden Sie hier.

Sind Liebe und Schmerz letztlich nichts weiter als Zustände, die lediglich mit naturwissenschaftlichen Mitteln beschreibbar sind? Kann man aus der Tatsache, daß unsere Erfahrung nicht ohne physiologische Begleitvorgänge stattfindet, einfach folgern, daß beides identisch ist? Ist Psychologie lediglich eine empirische Wissenschaft, bei der es um experimentell-statistische Hypothesenprüfung geht? Das, was Menschen erleben, verschwindet zunehmend aus dem Blick der Wissenschaften. Die Psychologie hat sich nach einer phänomenologisch fruchtbaren Phase (in der die Gestaltpsychologie oder die Denkpsychologie der Würzburger Schule entstanden) an der Naturwissenschaft orientiert. Dabei ist ihr Gegenstand vieldeutig geworden. Von »Seele« ist schon lange keine Rede mehr. In unseren Tagen droht das »Bewußtsein« durch das Gehirn ersetzt zu werden. Die »Krise der Psychologie«, die Karl Bühler in den zwanziger Jahren konstatierte, ist nach wie vor virulent. In dieser Lage stellen wir die an Kant angelehnte Frage: Wie ist Psychologie als Wissenschaft möglich? Psychologie kann nicht ohne eine angemessene Berücksichtigung der Erlebnisseite betrieben werden. In diesem Zusammenhang werden Grundeinsichten der von Hermann Schmitz begründeten Neuen Phänomenologie fruchtbar gemacht.


Hans Jürgen Wendel / Steffen Kluck (Hrsg.)

Zur Legitimierbarkeit von Macht

200 Seiten, 13,9 x 21,4 cm, Kartoniert
Verlag Karl Alber, Freiburg / München 2008
Neue Phänomenologie Band 11
ISBN 
978-3-495-48330-5 EUR 29,-

Mehr Informationen zu diesem Band finden Sie hier.

Dieses Buch versammelt zehn Beiträge, die sich mit jeweils unterschiedlichen Aspekten von Macht beschäftigen. Die Bandbreite der Perspektiven umfasst dabei Medizin, Politik, Psychologie, Pädagogik, Theologie und Philosophie. Durch die Vielfalt der Herangehensweisen und Gegenstandsbereiche wird ein weitgefächerter Einblick in die Ausprägungen von Macht und deren theoretische Analyse geliefert. Zentrales Anliegen der Aufsätze ist dabei neben einer deskriptiven Fassung zentraler Aspekte des Phänomens Macht die Frage nach der Legitimität. Wann ist Macht legitim? Wie lässt sich Legitimität herstellen?


Jürgen Hasse (Hrsg.)

Die Stadt als Wohnraum

212 Seiten, 13,9 x 21,4 cm, Kartoniert
Verlag Karl Alber, Freiburg / München 2008
Neue Phänomenologie Band 12
ISBN
978-3-495-48334-3 EUR 29,-

Mehr Informationen zu diesem Band finden Sie hier.

Wohnen wird lebensweltlich heute zunehmend mit Dingen, Moden und Stilen assoziiert und dann an Oberflächen flüchtiger Lebenspraxen identifiziert. Dabei droht in Vergessenheit zu geraten, was Wohnen als existenzielle Lebensform überhaupt bedeutet. Dies thematisiert der Band im Hinblick auf die Stadt als Wohnraum und auf das Wohnen als Kultur der Gefühle im umfriedeten Raum. Beiträge aus verschiedenen Fachgebieten und Perspektiven liefern Beispiele (z.T. mit Bezügen zu anderen Kulturen) zu aktuellen Formen umfriedeten Wohnens und umreißen so Konzepte zum Nach-Denken der örtlichen und räumlichen Qualitäten des Wohnens in der Stadt.