XXIX. Symposion

Die Zukunft der Neuen Phänomenologie. Zum Werk von Hermann Schmitz

Vom 08. bis 10. April 2022 findet das jährliche Symposion der Gesellschaft für Neue Phänomenologie an der "Hochschule für Musik und Theater" in Rostock statt. Den Programmflyer finden Sie hier

Alle Mitglieder werden eine gesonderte Einladung wie auch den Programmflyer auf dem Postweg erhalten. 

Wir bitten alle Interessenten, sich rechtzeitig auf der GNP-Homepage über die aktuellen Informationen und die geltenden Hygieneregeln zu informieren. Kurzfristige Änderungen hinsichtlich der Teilnahmebedingungen und des Programmes sind unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie sowie der geltenden Vorgaben des Landes jederzeit möglich.

Über eine eventuell notwendige Anmeldung werden Sie rechtzeitig über die Homepage der GNP informiert. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an das Sekretariat der GNP.

 

Tagungsort

Hochschule für Musik und Theater Rostock
Beim St.-Katharinenstift 8, 18055 Rostock

 

Informationstext zum Tagungsthema

 

Mit dem Tod von Hermann Schmitz stellt sich die Frage nach der Zukunft der von ihm begründeten Neuen Phänomenologie. Nach mehr als sechs Jahrzehnten Schaffenszeit hat er ein gewaltiges Werk hinterlassen, das in manchen Teilen immer noch auf seine Rezeption wartet. Innerhalb und außerhalb der Philosophie sind bereits an vielen Stellen fruchtbare Anknüpfungen zu erkennen.

Welche Perspektiven ergeben sich aus dem neophänomenologischen Ansatz, die über die übrigen philosophischen Schulen hinausführen? Welche Facetten des In-der-Welt-seins kommen durch eine Besinnung auf die Dimensionen Leib und Gefühl, Situation und Subjektivität ans Licht? Inwiefern können diese phänomenologischen Befunde zu einer neuen und reflektierteren Lebenspraxis beitragen?

Aber auch die Neue Phänomenologie selbst ist einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Welche blinden Flecken gibt es? Welche Phänomene hat sie bisher kaum in den Blick genommen, welche einseitig? Inwiefern bedarf es der Ergänzung durch weitere Perspektiven, etwa aus anderen phänomenologischen Schulen und anderen wissenschaftlichen Disziplinen?

In der Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen versucht die Tagung, die Zukunft der Neuen Phänomenologie in einem gemeinsamen Dialog zu erkunden.

 

Tagungsprogramm

 

Freitag, 8. April 2022

 

15.30–17.30 Uhr

Gedenken zu Ehren von Prof. Dr. Hermann Schmitz

 

Prof. Dr. Michael Großheim, Rostock

Erinnerung an Hermann Schmitz

Musik: Ausgewählte Sätze einer Sonate und zweier Kantaten Johann Sebastian Bachs (Lea Völzer, Marit Behnke, Tadashi Forck, Mathis Bereuter)

Prof. Dr. Gernot Böhme, Darmstadt

Mit Hermann Schmitz philosophieren

Musik: Franz Schubert – Rondo A-Dur D 951 für Klavier zu vier Händen (Henning Lucius & Matthias Veit)

 

17.30–18.00 Uhr – Pause –

 

18.00–19.30 Uhr

Dr. Undine Eberlein, Berlin

Leibliche Kommunikation und ihre Bedeutung für eine Theorie des Soziosomatischen

 

19.30–20.00 Uhr – Pause –

 

20.00–21.30 Uhr – Abendvortrag –

Prof. Dr. Thomas Fuchs, Heidelberg

Braucht der Leib einen Körper? Zur Ontologie der Verkörperung

 

Samstag, 9. April 2022

 

9.00–10.30 Uhr

Prof. Dr. Damir Smiljanić, Novi Sad

Philosophie als vage Wissenschaft. Ein neuphänomenologisch inspirierter Bestimmungsversuch

 

10.30–11.00 Uhr – Pause –

 

11.00–12.30 Uhr

Prof. Dr. Jens Soentgen, Augsburg/Newfoundland

Ideen zu einer ökologischen Leibphilosophie

 

12.30–14.30 Uhr – Mittagspause –

 

14.30–16.00 Uhr

Prof. Dr. Íngrid Vendrell Ferran, Frankfurt am Main/Heidelberg

Privatheit und soziale Objektivität der Gefühle

 

16.00–16.30 Uhr – Pause –

 

16.30–18.00 Uhr

Prof. Dr. Tonino Griffero, Rom

Erfahrung des Atmosphärischen im geschützten Raum. Anmerkungen zu einer pathischen Ästhetik

 

18.00–18.30 Uhr – Pause –

 

18.30–20.00 Uhr

Prof. Dr. Angelika Krebs, Basel

„Der Morgen als Maler“ – Landschaft und Stimmung

 

Sonntag, 10. April 2022

 

10.00–11.30 Uhr

Prof. Dr. Robert Gugutzer, Frankfurt am Main

Hermann Schmitz und die Soziologie

 

11.30–12.00 Uhr – Pause –

 

12.00–13.30 Uhr

Prof. Dr. Hartmut Rosa, Jena

Soziologie der Weltbeziehung und Neue Phänomenologie. Berührungspunkte und Divergenzen

 

–Ende der Tagung–